SafetE-car

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Szenariengestützte Entwicklung des Dienstleistungssystems „Sichere Versorgung bei Unfällen und Pannen mit Elektrofahrzeugen"

 

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.06.2015 bis 28.02.2017
Forschungsbereich:
Unterstützung, Führung und Management von innovativer, kooperativer Arbeit
Status:
Abgeschlossen

Kontakt

Name

Susanne Mütze-Niewöhner

Abteilungsleitung Arbeitsorganisation

Telefon

work
+49 241 80 99451

E-Mail

E-Mail
 

Herausforderungen

Basierend auf den über Jahrzehnte hinweg gesammelten Erfahrungen mit konventionell betriebenen Fahrzeugen können sich Beteiligte bei Verkehrsunfällen und Fahrzeugdefekten auf eine schnelle und effektive Hilfe durch Rettungs- und Pannendienstleister verlassen. In Deutschland nehmen vermehrt Fahrzeuge mit neuen Antriebstechnologien, wie Hybrid- oder Elektroantrieb, am Straßenverkehr teil. Im Schadensfall ergeben sich durch diese Antriebsformen neue beziehungsweise veränderte Anforderungen an die Rettungsdienste und den Pannenservice. Diese betreffen beispielsweise die Sicherung einer Unfallstelle, die Rettung von Verletzten bei beschädigten Hochvoltkabeln sowie den effektiven und zugleich effizienten Umgang mit defekten oder leeren Batterien.

Zielsetzung

Ziel des Forschungsvorhabens SafetE-car war die umfassende und zugleich nachhaltige Sensibilisierung und Aufklärung der zentralen Personengruppen beim Umgang mit Elektrofahrzeugen bei nicht-geplanten Betriebszuständen. Dafür wurden zunächst die durch die Elektromobilität resultierenden Veränderungen bei der Versorgung von Unfällen und Pannen untersucht.

Vorgehen

Ausgewählte bestehende Arbeitsprozesse des Pannen- und Rettungsdienstes wurden in Workshops und Experteninterviews aufgenommen, mit der K3-Modellierungsmethode visualisiert und analysiert. Des Weiteren wurde durch den Einsatz von Simulationstechnik das Verhalten des Rettungspersonals in Unfallszenarien beobachtet. Darüber hinaus werden Befragungen durchgeführt, durch die umfassende Rückschlüsse auf Einflussfaktoren und Entwicklungsperspektiven der Dienstleistungen für die Elektromobilität sowohl aus Sicht der Pannen- und Rettungsdienstleister als auch der Bevölkerung identifiziert werden sollen.

Ergebnisse

Im Rahmen von SafetE-car wurde ein Prototyp für ein Unterstützungssystem von Rettungs- und Pannendienstleistungsanbietern, welches den Akteuren an der Unfallstelle Rettungskarten der verunfallten Fahrzeuge digital bereitstellt und auf die Gefahren bei Elektrofahrzeugen aufmerksam macht. Zudem wurden Qualifizierungs- und Trainingskonzepte entwickelt, die eine effiziente Anpassung und Standardisierung der bestehenden Dienstleistungssysteme ermöglichen, um zukünftig eine sichere und wirtschaftliche Versorgung bei Unfällen und Pannen mit Elektrofahrzeugen zu gewährleisten.

 
Video zum Projekt Safete-car
Erklärvideo zum richtigen Verhalten bei Unfällen und Pannen mit Elektroautos
 

Förderung

Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Projektpartner

Deutsches Rotes Kreuz Rettungsdienst Mittelhessen gemeinnützige GmbH
assistance partner GmbH & Co. KG

ACE Auto Club Europa e.V.

DEKRA Akademie GmbH

Aachener interdisziplinäres Trainingszentrum für medizinische Ausbildung der RWTH Aachen University – AIXTRA

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung

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