INNOKAT

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Innovationsfähigkeit und Kreativität von altersgemischten Teams in mittleren Unternehmen stärken und fördern

 

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.11.2012 bis 31.10.2015
Forschungsbereich:
Unterstützung, Führung und Management von innovativer, kooperativer Arbeit
Status:
Abgeschlossen

Weitere Informationen

Kontakt

Name

Susanne Mütze-Niewöhner

Abteilungsleitung Arbeitsorganisation

Telefon

work
+49 241 80 99451

E-Mail

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Herausforderungen

Innovationen beschäftigen die Wirtschaft wie kaum ein anderes Thema: Unternehmen müssen ihren Fokus auf marktfähige Innovationen richten, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Gleichzeitig führen die demografischen Entwicklungen zu veränderten Altersstrukturen in Unternehmen und ihren organisatorischen Teilstrukturen, wie Abteilungen und Arbeitsteams.

Vorgehen

Das Verbundprojekt INNOKAT stellt einen neuartigen Lösungsansatz bereit, der Unternehmen dabei unterstützt, die Innovationsleistung altersgemischter Belegschaften zu fördern. Dabei werden einzelne Maßnahmen, die ihre Wirksamkeit in wissenschaftlichen Studien bereits unter Beweis gestellt haben erstmalig zu einer ganzheitlichen Intervention kombiniert. Das Lösungskonzept setzt auf der individuellen, der Team- und der Managementebene an. Die Interventionen betreffen vor allem die Förderung kognitiver Funktionen und Stressresilienz im höheren Berufsalter, die Wertschätzung altersgemischter Belegschaften durch die Vorgesetzten sowie partizipative Ansätze zur Stärkung der Innovationsleistungen altersgemischter Teams.

Zielsetzung

Das Ziel des Forschungsvorhabens INNOKAT ist es, die betriebliche Innovationsfähigkeit von KMU zu stärken und die Innovationspotenziale verschiedener Altersgruppen zu fördern. Zu diesem Zweck wurden folgende Teilziele definiert:

  • Entwicklung von Messinstrumenten der Innovationsfähigkeit von Unternehmen, die die demografische Entwicklung berücksichtigen
  • Durchführung einer Benchmark-Studie zur Einschätzung der eigenen Innovationsfähigkeit im Branchenvergleich (Schwerpunkt des ISE)
  • Entwicklung bzw. Anpassung, Erprobung und Evaluierung von Interventionen:
    Training für Führungskräfte altersgemischter Teams (Schwerpunkt des Ifado, Gruppe um Professor Schmidt), Partizipativer Teamansatz zur Steigerung der Innovationsleistung altersgemischter Teams (Schwerpunkt des IAW), Kognitive Trainings der Beschäftigten zur individuellen Unterstützung der Innovationsfähigkeit (Schwerpunkt des Ifado, Gruppe um Professor Falkenstein)
  • Nachweis der Wirkung der Interventionen und Quantifizierung des Nutzens für die Unternehmen

Ergebnisse

Im Rahmen des Projektes wurde ein Software-Tool zur Selbststeuerung von Innovationsteams entwickelt: das Partizipative Innovationsmanagement (kurz: PIM). PIM verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: Einerseits bietet es eine Struktur für die systematische Bearbeitung und (Selbst-) Steuerung von innovativen Projekten, andererseits befähigt es Teams dazu, ihre Leistung im Verlauf von Innovationsprojekten messbar zu machen und gezielt zu verbessern. Das System ist als Excel-Tool kostenlos verfügbar. Zielgruppe sind vor allem innovationsunerfahrene Teams, die Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder andere Veränderungen in ihren Unternehmen erarbeiten wollen. Zudem entstand im Projekt eine Handreichung für die betriebliche Praxis, in welcher der Aufbau und die Anwendung des PIM-Konzeptes erklärt und die Arbeit mit dem Software-Tool schrittweise erläutert wird.

Projektträger
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Projektträger

Forschungsträger
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Europäischer Sozialfonds (ESF)
Europäischen Union (EU)

Projektpartner

Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund (IfADo) (Verbundkoordinator)

Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Industrial Sales Engineering (ISE)

Kommanditgesellschaft Deutsche Gasrußwerke GmbH & Co., Dortmund

ABC-Logistik GmbH, Düsseldorf

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