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Projekte

SafetE-car

Szenariengestützte Entwicklung des Dienstleistungssystems „Sichere Versorgung bei Unfällen und Pannen mit Elektrofahrzeugen“


Laufzeit: 01.12.2013 bis 28.02.2017

Laufzeit des zweiten Verbundprojekts: 01.06.2015 bis 28.02.2017

Übersicht

Basierend auf den über Jahrzehnte hinweg gesammelten Erfahrungen mit konventionell betriebenen Fahrzeugen können sich heutzutage Beteiligte bei Verkehrsunfällen und Fahrzeugdefekten auf eine schnelle und effektive Hilfe durch Rettungs- und Pannendienstleister verlassen. Zukünftig werden jedoch in Deutschland vermehrt Fahrzeuge mit neuen Antriebstechnologien, wie Hybrid- oder Elektroantrieb, am Straßenverkehr teilnehmen. Im Schadensfall ergeben sich durch diese Antriebsformen neue bzw. veränderte Anforderungen an die Rettungsdienste und den Pannenservice. Diese betreffen beispielsweise die Sicherung einer Unfallstelle, die Rettung von Verletzten bei beschädigten Hochvoltkabeln sowie den effektiven und zugleich effizienten Umgang mit defekten oder leeren Batterien.


Zielsetzung

Ziel des Forschungsvorhabens SafetE-car ist die umfassende und zugleich nachhaltige Sensibilisierung und Aufklärung der zentralen Akteure beim Umgang mit Elektrofahrzeugen bei nicht-geplanten Betriebszuständen. Dafür werden zunächst die durch die Elektromobilität resultierenden Veränderungen bei der Versorgung von Unfällen und Pannen untersucht. Es ist geplant, ausgewählte, bestehende Arbeitsprozesse des Pannen- und Rettungsdienstes in Workshops und Experteninterviews aufzunehmen, zu modellieren und zu analysieren. Des Weiteren wird durch den Einsatz von Simulationstechnik das Verhalten des Rettungspersonals in Unfallszenarien beobachtet. Darüber hinaus werden Befragungen konzipiert, durch die umfassende Rückschlüsse auf Einflussfaktoren und Entwicklungsperspektiven der Dienstleistungen für die Elektromobilität sowohl aus Sicht der Pannen- und Rettungsdienstleister als auch der Bevölkerung identifiziert werden sollen. Im Rahmen von SafetE-car werden Unterstützungssysteme, wie beispielsweise Qualifizierungs- und Trainingskonzepte sowie technische Systeme, entwickelt, die eine effiziente Anpassung und Standardisierung der bestehenden Dienstleistungssysteme ermöglichen, um zukünftig eine sichere und wirtschaftliche Versorgung bei Unfällen und Pannen mit Elektrofahrzeugen zu gewährleisten.


Projektträger

SafetE-car ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Verbundprojekt im Forschungs- und Entwicklungsprogramm „Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität“, Förderschwerpunkt „Anpassung bestehender Dienstleistungssysteme an die Elektromobilität“. Im Auftrag des BMBF übernimmt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Projektträgerschaft (PT-DLR).





Projektpartner

- Deutsches Rotes Kreuz Rettungsdienst Mittelhessen gemeinnützige GmbH(Konsortialführer)

- assistance partner GmbH & Co. KG

- ACE Auto Club Europa e.V.

- DEKRA Akademie GmbH

- Aachener interdisziplinäres Trainingszentrum für medizinische Ausbildung der RWTH Aachen University – AIXTRA

- Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

Kontakt
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. Andreas  Petz, M.Sc. Markus Harlacher, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. Sönke Duckwitz



Gefördert von