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Projekte

INNOKAT

Innovationsfähigkeit und Kreativität von altersgemischten Teams in mittleren Unternehmen stärken und fördern


Laufzeit: 01.11.2012 bis 31.10.2015

Übersicht
Innovationen beschäftigen die Wirtschaft wie kaum ein anderes Thema: Unternehmen müssen ihren Fokus auf marktfähige Innovationen richten, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Gleichzeitig führen die demografischen Entwicklungen zu veränderten Altersstrukturen in Unternehmen und ihren organisatorischen Teilstrukturen, wie Abteilungen und Arbeitsteams.
Das Verbundprojekt INNOKAT stellt einen neuartigen Lösungsansatz bereit, der Unternehmen dabei unterstützt, die Innovationsleistung altersgemischter Belegschaften zu fördern. Dabei werden einzelne Maßnahmen, die ihre Wirksamkeit in wissenschaftlichen Studien bereits unter Beweis gestellt haben (Schlick, Wegge & Frieling 2013), erstmalig zu einer ganzheitlichen Intervention kombiniert. Das Lösungskonzept setzt auf der individuellen, der Team- und der Managementebene an (s. Schaubild). Die Interventionen betreffen vor allem die Förderung kognitiver Funktionen und Stressresilienz im höheren Berufsalter, die Wertschätzung altersgemischter Belegschaften durch die Vorgesetzten sowie partizipative Ansätze zur Stärkung der Innovationsleistungen altersgemischter Teams.
Abbildung1

Zielsetzung
Das Ziel des Forschungsvorhabens INNOKAT ist es, die betriebliche Innovationsfähigkeit von KMU zu stärken und die Innovationspotenziale verschiedener Altersgruppen zu fördern. Zu diesem Zweck wurden folgende Teilziele definiert:
  • Entwicklung von Messinstrumenten der Innovationsfähigkeit von Unternehmen, die die demografische Entwicklung berücksichtigen
  • Durchführung einer Benchmarkstudie zur Einschätzung der eigenen Innovationsfähigkeit im Branchenvergleich (Schwerpunkt des ISE)
  • Entwicklung bzw. Anpassung, Erprobung und Evaluierung von Interventionen:
    • Training für Führungskräfte altersgemischter Teams (Schwerpunkt des Ifado, Gruppe um Prof. Schmidt)
    • Partizipativer Teamansatz zur Steigerung der Innovationsleistung altersgemischter Teams (Schwerpunkt des IAW)
    • kognitiveTrainings der Beschäftigten zur individuellen Unterstützung der Innovationsfähigkeit (Schwerpunkt des Ifado, Gruppe um Prof. Falkenstein)
  • Nachweis der Wirkung der Interventionen und Quantifizierung des Nutzens für die Unternehmen

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Der betriebliche Alltag lässt oft wenig Zeit für die zusätzlichen Tätigkeiten, die für die Entwicklung und Umsetzung von Innovationen notwendig sind. Die erfolgreiche Gestaltung innovativer Projekte erfordert in der Regel von allen Beteiligten, sich vom Alltagsgeschäft zu lösen und (mindestens) einen Schritt darüber hinaus zu gehen. Dies fällt besonders dann schwer, wenn das Vorgehen als unsystematisch oder ineffektiv empfunden wird und die Ergebnisse der zusätzlichen Anstrengung nicht unmittelbar sichtbar werden.
Das Konzept des Partizipativen Innovationsmanagements (kurz: PIM) wurde ein Excel - Tool entwickelt, welches Teams im Prozess ihrer Innovationsarbeit unterstützt und begleitet. Zielgruppe sind vor allem innovationsunerfahrene Teams, die Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder andere Veränderungen erarbeiten wollen. PIM verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: Einerseits bietet das Tool eine Struktur für die systematische Bearbeitung und (Selbst-)Steuerung von innovativen Projekten, andererseits befähigt es Teams dazu, ihre Leistung im Verlauf von Innovationsprojekten messbar zu machen und gezielt zu verbessern.

Software
PIM-Tool
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Projektträger
INNOKAT ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördertes Verbundprojekt im Rahmen des Förderprogramms "Arbeiten- Lernen- Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt"; Förderschwerpunkt: „Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel“.
Im Auftrag des BMBF übernimmt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Projektträgerschaft (PT-DLR).

Projektpartner


Förderer

Projekt-Webseite
www.innokat-projekt.de

Kontakt
Ansprechpartner: M.Sc. Theresa-Marie Myskovszky von Myrow